Die Modemessen stehen vor der Tür- Tipps für Besucher/ Einkäufer

FIT FÜR DEN MESSEBESUCH

Jede Messe ist wie eine Bühne, auf der sich eine ganze Branche darstellt.

ZIELE EINES MESSEBESUCHES

  1. Auf Messen erhalten Sie einen Einblick in ein umfangreiches
  2. Auf Messen trifft sich die Branche- eine ganz aktuelle Branchen-Neuheiten, Trends und Entwicklungen mitzubekommen.
  3. Sie sehen Möglichkeiten, an die Sie vorher nicht gedacht haben oder erhalten aus anderen Bereichen wertvolle Anregungen- Messen inspirieren
  4. Auf Messen erweitern Sie ihren Horizont- eine Art Weiterbildung.
  5. Sie lernen Menschen kennen und können Ihr bestehendes Netzwerk pflegen – Kontaktpflege

Neuheiten und Produktentwicklungen sind das Wichtigste was das Interesse des Besuchers weckt!

DER MESSEBESUCH

In der Regel lohnt es sich nicht, planlos durch die Messehallen zu laufen und Werbematerial zu sammeln. Schauen Sie sich besser im Vorhinein die Ausstellerliste an und schreiben Sie sich interessante Aussteller auf, mit denen Sie unbedingt sprechen möchten. Am besten planen Sie einen sinnvollen Laufweg, um unnötige Lauferein zu vermeiden.
Terminvereinbarungen mit den wichtigsten Ausstellern sind ein Muss! Im Schnitt dauern intensive Messegespräche ca. 20 – 30 Minuten. Auch hierfür sollte genug Zeit eingeplant werden, damit der Messebesuch nicht in Stress ausartet. Zur Not planen Sie lieber einen zweiten Messetag ein, als unkonzentriert und abgehetzt in die Gespräche zu gehen.

DIE MESSE-GESPRÄCHE

Auf Messen geht es darum, in kurzen Präsentationen einen Überblick zu bekommen. Dabei geht es in erster Linie um den Nutzen und Vorteile. Preisverhandlungen und Detailfragen können auch nach der Messe in Ruhe besprochen werden.

DIE FACHVORTRÄGE AUF MESSEN

Fachvorträge sind sehr interessant und aktuell. Hier können Sie nicht nur eine gewisse Zeitlang sitzen und Ihrem Körper etwas Ruhe gönnen, sondern in erster Linie Anregungen Inspiration und vor allem Denkanstöße mitnehmen.

DIE GEDÄCHTNISSTÜTZE FÜR MESSEN

Schreiben Sie sich wichtige Gedankengänge auf! Denn an einem Messetag erhält man mehr Input, als man sich merken kann. Auf alle Fälle ist ein Messeprotokoll für die Nacharbeit äußerst wichtig. Die Erstellung des Protokolls ist mit einem Diktiergerät sehr praktisch und effizient. Sie können auch Fotos schießen (falls erlaubt) um die Bilder  und Eindrücke im Nachhinein besser sortieren zu können.

VOR DER MESSE
TO DO

  • Den Messekatalog und Eintrittskarte vorher bestellen.
  • Online Ausstellerdatenbank, Firmenkontakte recherchieren
  • Gesprächstermine planen und vereinbaren
  • Messeablauf planen: Reihenfolge/ Dauer der Gespräche unter Beachtung der Hallenpläne und Öffnungszeiten.
  • Interessante Begleit- und Zusatzveranstaltungen (Vorträge, Seminare) selektieren und einplanen
  •  Messebesuch mit weiteren Terminen kombinieren (Kunden-, Lieferantenbesuche)

REISEVORBEREITUNG

  • Übernachtung: Hotelzimmer oder Privatunterkunft (Messezimmer / Messewohnung) besorgen
  • Hin- und Rückfahrt planen (Auto?, Mietwagen?, Zug? Flugzeug?)
  • Richtige Kleidung mitnehmen. Wetterbericht lesen

VOR REISEEINTRITT IM BÜRO

  • Messe-Eintrittskarte oder Gästekarte
  • Tickets: Zug (+ Sitzplatzreservierung), Flug
  • Visitenkarten
  • Firmenbroschüre, Besprechungsunterlagen für Gesprächstermine, Exponate
  • Abwesenheits-Email (Autoreply) aktivieren
  • Wichtige Telefonnummern und Email Adressen (Kunden, Hotel, Messezimmer)
  • Organiser, Notebook, Kamera, Diktiergerät
  • Adresse Hotel bzw. Messezimmer / Messewohnung

Nun wünsche ich Ihnen viel Erfolg auf der nächsten Messe

Auch für die Aussteller gibt es auf der Messe einiges zu beachten…
Ihr Stand sollte auf den ersten Blick interessant wirken, um Vorbeigehende anzulocken. Versuchen Sie am besten sogenannte Eyecatcher sichtbar zu positionieren oder Teile, die punktgenau Ihre Kollektion treffen in den Vordergrund bringen.
Kollektionsfilme oder – Fotos, die Sie eventuell auf dem Beamer zeigen, können auch sehr spannend auf den Besucher wirken. Um den Stand auch interaktiv zu gestalten können Sie einen Laptop aufstellen mit Ihrer Internetseite, auf der sich die Besucher in Ruhe Ihre Arbeiten anschauen können und sich somit ein noch intensiveres Bild von Ihrer Arbeit machen können.
Strukturieren Sie Ihren Messestand übersichtlich, sodass sich der Interessent sofort zurechtfinden kann – Aufhängen von Kleidung und Auslegen von Accessoires.
Vergessen Sie auch nicht das Auslegen von Lookbooks, Visitenkarten und Postkarten Ihrer Kollektion.
Wenn alles steht, betrachten Sie am besten noch einmal ganz objektiv den Stand – aus dem Blick des Besuchers, vielleicht fallen Ihnen dann selbst noch Unstimmigkeiten auf, die Sie, bevor die Türen geöffnet werden, noch umpositionieren können.

Wenn es dann soweit ist und die ersten Besucher Ihren Stand kommen denen immer freundlich, optimistisch und kommunikativ entgegentreten. Fragen Sie höflich nach Kontaktdaten oder Visitenkarten. Am besten ist es, Sie haben ein Adressbuch am Stand liegen, wo sich die Interessenten eintragen können ( mit Name, Email und Kontakt), um Sie später in eine Adressenkartei aufzunehmen und sie mit Newsletter und Infos zu kontaktieren. Tragen Sie am Morgen schon immer ein paar Namen ein, so dass die Liste nicht ganz leer ist.

Gerade wenn Sie das erste mal einen Messestand haben, halten Sie Ihre Pressemappe bereit und nehmen Sie sich Zeit für die Presse – Sie müssen sich eben erst noch bekannt machen.

Im Laufe des Tages sind auch die Füße der Besucher geschwächt, aus diesem Grund ist es sehr gut, wenn Sie Sitzmöglichkeiten und Getränke am Stand haben, wo sich die Kunden in Ruhe alles anschauen können.
Schaffen Sie eine offene und positive Atmosphäre auf dem Stand und achten Sie darauf dass Sie immer etwas zu tun haben – eine natürliche Geschäftigkeit.

Um auch andere Besucher auf der Messe aufmerksam auf Sie zu machen, können Sie kleine Give-aways verteilen und Tüten mit Ihrem Logo, die zu einem Eyecatcher auf der Messe werden können.

Auch Sie und Ihre Mitarbeiter sollten auf einige Dinge achten, wie z.B die Kleidung. Tragen Sie nicht alle das Gleiche, aber achten Sie darauf, dass Sie evtl. alle ähnliche Farben und Stile der Kleidung tragen, passend zu ihrem Label, was die Corporate Identity Ihres Untenehmens noch einmal unterstützt.
Die Mitarbeiter sollten nicht am Stand Essen und Trinken auch das Verlassen des Standes sollte immer abgesprochen sein, so dass Sie nicht auf einmal alleine dort sind. Ihre Mitarbeiter sorgen für Getränke und die Mitgabe von Give-aways und Tüten.
Der Hauptpunkt, warum Sie auf der Messe sind, ist, die Neukundengewinnung und der Verkauf. Kommen Sie also mit dem Interessenten in ein Gespräch, bei dem Fragen aufkommen können, wie:

  • Wo ist Ihr Geschäft
  • Wie groß ist ihr Geschäft
  • Welche Marken führen Sie
  • Auf welchen Messen kaufen Sie ein
  • Wann wünschen Sie die Ware – Liefertermin
  • Wie ist Ihre Preisgestaltung
  • Dürfen wir Sie weiter informieren

Auch Sie können sich im Vorfeld schon einmal Gedanken machen, was Sie auf Fragen des Interessenten antworten könnten. Was könnte für den Interessenten wichtig sein?

  • Wann wird ausgeliefert
  • Haben Sie ein Limit
  • Wer führt die Marke
  • Wie lange gibt es die Marke schon
  • Welche Referenzen haben Sie
  • Wo lassen Sie produzieren
  • Haben Sie ein Flash-Programm
  • Haben sie NOS-Produkte
  • Haben Sie einen eigenen Online-Shop
  • Sind die VK-Preise verbindlich
  • Kommissionsware
  • Größen, Preise, Umfang, Orderrhythmus, Produktion

Notieren Sie sich das Feedback und die Informationen der Besucher, was Ihnen später bei der Auswertung zu Nutze kommen wird.

Einen guten Start auf den kommenden Messen und viel Erfolg!

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Praktikantin/Praktikant im Kreativ-Marketing ab 01. März 2012 gesucht

Sie interessieren sich für Marketing in der Kreativbranche, möchten wissen wie man selbstständig wird und was man als Unternehmer beachten muss um im Kreativmarkt erfolgreich zu sein?

Dann bewerben Sie sich jetzt!

Zu Ihren Aufgaben gehören die kreative Gestaltung und die unterstützende Ausarbeitung von Konzepten für Existenzgründer, Einzelhändlern und Kreativ-Labels z.B.

  • Recherche, Planung und Organisieren von Aktionen und Veranstaltungen
  • Kreatives Gestalten von Flyern, Anzeigen, Pressemappen, Businessplänen, Präsentationen, Briefen, Formularen, Visual Merchandising, PR- Beiträgen, Blog- Texten und vieles mehr…

Das Begleiten und Unterstützen auf Sitzungen, Konferenzen oder Messen sind ebenfalls Teil des Praktikums.

Die Arbeitszeit beträgt 38,5 Stunden in der Woche und die Vergütung ist 590 € brutto monatlich.

Sie können hier sehr viel lernen und bekommen einen guten Einblick in die Unternehmensplanung und Marktstruktur in der Kreativbranche (Mode, Schmuck, Heimtextil, Sport,…).

Die Online-Bewerbung sollte Lebenslauf, Portfolio und evtl. Referenzen von vorherigen Praktika oder Arbeitserfahrungen enthalten.

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Persönliche Tipps 2012

Die FCC- Karrierefabrik besteht jetzt 2 Jahre und hat viele Young Professionals und Existenzgründer im Mode, Textil- und Accessoires Bereich erfolgreich betreut.
Aus meinen Erfahrungen möchte ich einige Tipps für Berufseinsteiger weitergeben:

  • Authentisch sein
  • Mehr Fragen als Sagen am Anfang
  • Interesse zeigen
  • Nicht übermotiviert sein
  • ein neuer Job ist kein Sprint, sondern ein Marathon
  • Netzwerke aufbauen, Informationen sammeln
  • Respektvoll mit Anderen umgehen
  • Nach einer gewissen Zeit, ca. 2- 3 Monaten, Feedback beim Vorgesetzen einholen

Der Schritt in die Selbständigkeit fordert viele Entscheidungen:

Schritt 1: „ Bin ich ein Unternehmertyp?“

Schritt 2: Gute Geschäftsidee:
Evtl. eine Marktlücke- / nische oder im harten Wettbewerb ein klares Alleinstellungsmerkmal

Schritt 3: Konkrete Zielgruppe:
Die Definition der Zielgruppe wird immer komplexer, sie ist aber durch viele Entscheidungen über Vermarktungswege und Kommunikation unerlässlich

Schritt 4: Marketing- Mix
1. Produkt  – Angebot, Global Sourcing, Produktion, Verpackung
2. Preis  – Kalkulation, Konditionen, Preisstrategie
3. Absatz  – Absatzwege direkt oder indirekt, Messen , national/international
4. Kommunikation – Corporate Identity, Werbung, PR, Website, Facebook & Co

Schritt 5: – Erweiterter Marketing Mix:
Der Standort ist im Handelsbereich wichtig; sonst spielt dieser Faktor eine eher untergeordnete Rolle

Der Service ist extrem wichtig, um sich gegenüber den Wettbewerbern zu
profilieren; modernen Service anbieten; immer im Nutzen des Kunden denken

Vorsicht ! Es gibt drei Hauptgründe, warum Existenzgründungen scheitern:

  1. Mangelnde Fachkompetenz
  2. Zu wenig Marktübersicht
  3. Finanzierungsmängel

Auch für 2012 gibt es wieder einige Förderprogramme vom Land Baden- Württemberg zur Beratung und auch zur Finanzierung von kreativen Existenzgründern. Gerne informiere ich Sie darüber.

Du siehst Dinge und fragst „Warum?“,
Doch ich träume von Dingen und sage „Warum nicht?“
George Bernhard Shaw

Lassen Sie 2012 Ihre Träume Wirklichkeit werden!

Ihre Sandra Volz

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Gründungswiki für kreative Existenzgründer

Jede/r angehende/r Selbständige/r hat vor der Gründung seines Unternehmens viele Fragen zu klären und passende Antworten zu finden. Unter diesem Link finden Sie die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur kreativen Existenzgründung.

Karrierefabrik Gründungswiki (PDF)

Diese werden Ihnen den Einstieg in die Selbständigkeit erleichtern.
Viel Erfolg auf Ihrem Weg

wünscht Ihnen
Sandra Volz

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10 Erfolgsfaktoren für Existenzgründer

Selbst und Ständig - Eine Herausforderung und Leidenschaft zugleich.

Prüfen Sie mit dieser Checkliste (PDF), ob Sie die geeigneten Voraussetzungen für eine Existenzgründung mitbringen. Wenn Sie mindestens 8 der 10 Punkte abhaken können, haben Sie das Zeug zu einem Unternehmer!

Viel Erfolg wünscht Ihnen
Sandra Volz

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