Herz, Moral und der Wunsch nach vielen neuen Klamotten

Okt 13, 2017

Nach dem Fabrikeinsturz April 2013 des Rana Plazas in Sabhar, Bangladesch saß der Schock tief. Mehr als 1100 Tote und 2000 Verletzte. Man wollte helfen, die Sicherheitsbedingungen verbessern und vorbeugen. So etwas soll nie wieder passieren!

Viele engagierten sich, doch wie sieht es heute aus?

Was hat sich seitdem verändert?

Die aktuelle Reportage von ARD „Der C&A-Check“ zeigt sehr gut die aktuelle Situation Bangladeschs.

Die Sicherheitsvorrichtungen wurden erhöht und die Löhne?

Der gesetzliche Mindestlohn wird ausbezahlt. Und dieser liegt bei 54 Euro monatlich. Ist das existenzsichernd? Bangladesch ist heute immer noch einer der führenden Produzenten für Textilien. Schon im ersten Halbjahr 2017 importierte Deutschland für 2 480 063 000 Euro (Einfuhrwert) aus Bangladesch (Quelle German Fashion).

Interessiert das den Konsumenten? Der Trend der Bewusstheit steigt, doch auch das Verlangen nach viel und günstiger Mode. Das „Prinzip Primark“.

Geht es auch anders?

Ja und Herr Hoque weiß wie. Er gründete die Firma HRM Textil und produziert unter fairen Bedingungen Promotion Wear, Corporate Fashion und Workwear. Der aus Bangladesch stammende macht aus einer Herzensangelegenheit seinen Beruf. Mit diesem Gewissen verkauft er Produkte aus 100 % organischer oder GOTS-zertifizierter Baumwolle.

Mit der Initiative „Fair4All“ setzt sich Herr Hoque für Fairness für ALLE in allen Bereichen, in jeder Beziehung und für alle Beteiligten ein. Dies ist die einzig sozial vertretbare Lösung für ALLE. Im Rahmen dieses Projekts werden für jedes der verkauften Produkte 0,10 Euro direkt an ein Waisenhaus in Rajshahi gespendet.

Zusammen mit neuen Partnern möchte er Ergebnisse schaffen und die Zukunft gestalten. Und zwar Fair4All.

Für diejenigen, die sich weiter mit diesen Themen beschäftigen wollen haben wir folgende Links und Filmtipps:

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