Startup Finanzierung

Feb 24, 2018

2016 waren es schon 91.000 weniger Gründungen, als im Vorjahr.

Woran liegt das?

Man hadert, hinterfragt und überlegt unteranderem wie man das nötige Kapital für die eigene Sache auftreiben soll.

Es gibt den Deutschen Startup Monitor. 2017 haben 1.837 Start-Ups teilgenommen und angegeben, dass sie 2,1 Milliarden Euro eingesammelt haben. Doch wie bekommt man die benötigte Förderung?

Der Deutsche Startup Monitor, kurz DSM, gibt an, dass jedes Dritte der befragten Start-Ups eine Finanzierung aus staatlichem Fördermitteln erhielt. Informieren Sie sich doch mal über die Förderprogramme von Bund, Ländern und EU.

Doch die wichtigste Finanzierungsquelle der DSM-Start-Ups sind die eigenen Ersparnisse der Gründer (82,4%).

Zudem machen mit 31,6% das Kapital von Familie oder Freunden den 4. Platz. Nur jedes fünfte Start-Up erhielt die Finanzierung durch Business Angel. Crowdfunding spielt mit 4,1% nur eine niedrige Rolle bei der Finanzierung.

Erwägt noch jemand den Gang zur Bank? „Banken waren für uns immer sehr weit weg – sie kamen für uns nie infrage, weil wir für die Bank ja auch nie infrage gekommen wären. Man braucht einen speziellen Typus von Business Angels, Investoren, die notfalls bereit sind, alles zu verlieren“. Dieses Zitat stammt von Sebastian Pollok. Er gründete mit Lea-Sophie Cramer den Onlineshop Amorelie. Auch sie liehen sich das erste Geld von Freunden. Darauf folgte eine Seedrunde. Das ist die erste Finanzierungsrunde, um Neugründungen auf festere Beine zu stellen. Sie sammelten eine siebenstellige Summe ein. Sebastian Pollok empfiehlt, sich potenzielle Finanzierungspartner gut anzusehen: „Es ist eine Art Ehe, aus der man schwer wieder herauskommt“

Cécile Wickmann, CEO und Mitgründerin von Rebelle beschreibt die Situation sehr gut. Wer auf eine Finanzierung durch Investoren setze, könne zwar schnell skalieren. „Nachteilig ist natürlich, dass man als Gründer gerade am Anfang oft größere Teile seiner Unternehmensanteile abgeben muss“. Gute Netzwerke und Know-how hilft den jungen Gründern und öffnet ihnen die Türen. Dies nennt man „Smart Money“. Ein Vorteil für Investoren.Die FCC-Karrierefabrik ist ein Teil des Coachingprogramms des RKW. Was bedeutet das? Grob bedeutet das, dass

Das RKW BW unterstützt Existenzgründungen und Start-Ups in Baden-Württemberg, finanziell und informell.

Es bietet Erstberatungen zur Klärung der Geschäftsidee, zur Überprüfung und Beurteilung des Businessplanes und zur Planung der ersten Schritte in die Selbstständigkeit an. Diese Erstberatungen sind kostenfrei.

Zudem bietet das RKW Baden-Württemberg Vorgründungsberatungen zur detaillierten Erarbeitung des Businessplanes, zur Erstellung von Marktrecherchen und Marketing- und Vertriebskonzepten und zur Prüfung von Übernahmevorhaben an und begleitet Gründerinnen und Gründer bei Bankgesprächen. Vorgründungsberatungen können im Rahmen der Projektförderung sehr günstig angeboten werden.

Und das alles ist gefördert!

Wenn ihr noch mehr Infos haben wollt, hier ist die Website: http://www.rkw-bw.de