Warum Store Checks?

Okt 12, 2018

Auf den Social Media Kanälen von FCC-Karrierefabrik könnt ihr sehen, dass wir regelmäßig Fotos machen von Stores in allen Städten, die wir besuchen. Das machen wir nicht, weil wir gerne shoppen. Dahinter steckt vor allem die Trends zu erkennen wie Modehändler ihre Produkte präsentieren und ihre Marken zum Leben erwecken durch die Gestaltung ihrer Stores. Wir erklären euch, warum wir es so gern machen.

„Ich liebe moderne einzigartige Stores.“

– Sandra Volz.

 

Wir Unternehmer und Unternehmerinnen aus der Modebranche stellen nicht nur gern entsprechende Produkte her, wir kaufen auch gerne ein. Wir sind nicht nur Macher, sondern auch Konsumenten. Zwar unterscheidet sich unser Stil und Konsumverhalten teilweise extrem von dem eines Normalverbrauchers, aber unsere Gemeinsamkeit liegt wohl hauptsächlich darin, dass wir alle das Neue, Überraschende großartig finden und Mode ein essenzieller Teil des Lebens ist.

Der Unterschied zwischen Modeunternehmer und Modekonsument liegt nicht nur darin, dass wir auf der einen Seite aktiv die Mode gestalten und auf der anderen Seite die Mode für persönliche Zwecke nutzen, sondern dass der Konsument Mode ganz anders wahrnimmt als der Unternehmer. Als Unternehmer kennen wir die Branche und Marken und kaufen gezielt ein, vor allem weil wir unsere Lieblingsmarken bereits kennen. Wir haben durch unser eigenes Unternehmen wenig Zeit und setzen uns kaum mit verschiedenen Marken auseinander. Kurzum, wir sind einfach viel beschäftigt.

Konsumenten dagegen haben Zeit. Um ihren Stil aktiv weiterzuentwickeln vergleichen sie Marken, Preise und Qualitäten um so das Beste für sich zu finden. Denn auch das allgemeine Konsumverhalten ändert sich: Slow Fashion, statt Fast Fashion, Qualität, statt Quantität, Verbundenheit statt Anonymität.

„Store Checks sind für mich Ideengebung, Inszenierung und Kommunikation.“

so Sandra Volz und tatsächlich nimmt auch der Konsument den Point of Sale genauso wahr. Denn nicht nur durch die Produkte unterscheidet sich eine Marke, sondern auch durch das Lebensgefühl, die Kommunikation zu und mit dem Kunden und dem Einkaufserlebnis.

Als Krisenberaterin beim „Abwehr von Insolvenz im Modehandel“ sucht Sandra Volz gerade deswegen zukunftsweisende und erfolgsversprechende Konzepte um ihren Kunden mit den Neuigkeiten aus dem Handel zur Seite zu stehen. Eine Stadt ohne Handel möchte sie sich nämlich nicht vorstellen und nimmt sich daher in jeder Metropole, neben ihren eigentlichen Terminen, die Zeit, um verschiedene Stores zu begutachten und Innovationen zu erkennen.

„Wir von der FCC-Karrierefabrik setzen da an, wo Sie nicht mehr weiter kommen, aber gerne würden.“

 

Text: Tana Kamrat